Trip Report London

Rote Telefonkabinen, die Queen, Teatime… All dies sind Begriffe die London ausmacht. Die moderne und dennoch mit vielen viktorianischen Bauten versehene Stadt ist immer einen Besuch wert. Sei es wenn man vor dem eindrücklichen Big Ben mit dem Parlament steht oder sich eine kleine Pause mit Tee und Häppchen gönnt.  Sich im Dungeon gruseln möchte oder abends eine Runde durch die Pubs dreht. London ist eine Stadt die mit der Moderne mitgeht und dennoch immer einen gewissen Charme behält.

 

1. Tag

Mit British Air ging es nach London. Wir landeten am grössten Flughafen Europas, nämlich Heathrow. Dort angekommen ging es mit dem Expresszug direkt zur Station Paddington. Nach einem etwas längeren Fussmarsch, weil wir das Hotel nicht gleich auf Anhieb gefunden haben, konnten wir einchecken. Als erstes Stand das Besichtigen des Buckigham Palace auf dem Programm. Denn an was denkt man wenn man an Grossbritannien denkt? Natürlich an die Queen. Welche überall gegenwärtig ist. Denn Palast konnten wir nur von aussen besichtigen, da man ihn innen nur saisonal besichtigen kann. Die Aussensicht ist nicht besonders spektakulär, es ist jedoch noch spannend den Wachwechsel zu beobachten. Weiter ging es zum Tower of London. An der Themse gelegen zeigt diese alte Festung das frühere Leben. Auch die Kronjuwelen der Queen kann man dort bewundern, welche mit ihrem Diamanten und Edelsteinen einiges an Wert haben. Die Festung ist sehr gut erhalten und man kann sich darduch die alten Regierungszeiten sehr gut vorstellen. Bei Fragen kann man auch gerne auf die sogenannten Beefeaters zu gehen, die Wachmeister in ihren Traditionstrachten, unterhalten gerne.

Wer möchte kann gleich einen Spaziergang über die berühmte Tower Bridge machen. Uns reichte einen Fotostopp. Leider bekommt man sehr selten zusehen wie sich die Brücke für Schiffe öffnet. Eine weitere Möglichkeit ist auch, gegen Aufpreis, auf dem Glasboden rüber zu laufen. Gegen den späteren Abend ging es nach Soho, genauer gesagt vom Leicester Square zum Piccadilly Circus für mehr reichte es nicht. Das Viertel ist voll mit Restaurant, Souvenirshop und im angrenzenden China Town findet man genug Pekingenten. Als Souvenirshop empfehle ich den dreistöckigen M&M Shop, welcher der einzige in Europa ist und somit sehr originell. Ebenfalls gibt es für Souvenirjäger überall in der Stadt Münzautomaten welche man entsprechend mit einem Wahrzeichen pressen lassen kann. Wir assen im TGIF, wo es amerikanisches Essen gibt und die Umgebung auch an einen Dinner erinnert. Es ist zwar eine Kette aber sehr lecker und auch die Cocktails sind zu empfehlen. Müde vom vielen Laufen ging es zurück ins Hotel.

 

 

2. Tag

Gleich am morgen früh pünktlich zur Öffnung des Madame Tussauds stellten wir uns in die Schlange. Dank vorab gekauften Online Tickets, was ich allen nur ans Herz legen kann, kamen wir dennoch schnell hinein. Das erste und bisher grösste Wachsfigurenkabinett der Kette Madame Tussauds bietet wirklich viele verschiedene Bereiche. Die Figuren sind sehr detailgetreu und authentisch nachgestaltet. Von Sänger, Schauspieler bis zu Animationsfiguren wie Angry Birds oder Shrek. Wolltest Du schon immer Obama die Hand schütteln oder mit Lady Gaga am Mikrofon stehen? Kein Problem, die Figuren dürfen zum Fotografieren auch angefasst werden. Der Horrorteil war leider aufgrund eines Umbaus dieses Jahr leider geschlossen, doch auch dieser ist sehr authentisch und spannend gemacht. Bevor es in das 4D-Kino geht, hat man entsprechend der Hauptfiguren, eine Marvelfiguren zum Fotografieren. Mit dem Fahrgeschäft kurz durch die Geschichte Englands gehen und dann noch durch die Sonderausstellung von Star Wars, wo nicht nur die Figuren sondern auch die Umgebung nachgebildet ist. Dark Vader mit dem Laserschwert oder Meister Joda am Meditieren auf einem Ast. Wer möchte kann noch eine Runde im Souvenirshop drehen. Dann setzen wir uns Touri-Klassisch in einen Sightseeing Bus. Es ist einfach so eine bequeme und einfache Art die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen. Sei es auf dem oberen, dachlosen Stockwerk bei schönem Wetter oder wie bei uns in der unteren Etage wegen des starken Regens. Aufgrund eines Besuchs der Queen im Parlament und den entsprechenden Absperrung auf der Strasse, standen wir ziemlich viel im Stau. Wir sahen viele Sehenswürdigkeiten wie die St. Paul Kathedrale, London Eye oder auch die bekannte Oxford Street. Leider konnten wir diese nicht für einen Shoppingtrip entlang laufen, da es zeitlich nicht reichte, denn wir mussten schliesslich pünktlich sein für den Afternoon Tea. Die Engländer schätzen und bewahren diese Tradition Nachmittag zwischen 15.00 -18.00 Uhr ihren Tee mit einigen Häppchen einzunehmen. Es ist ein kostspieliger Spass, da man schnell gleich viel wie für ein Abendessen bezahlt, aber es gehört einfach dazu es mindestens einmal erlebt zu haben. Adressen gibt es viele, je nach Budget und Prestige. Im Internet findet man viele Empfehlungen. Wir entschieden uns fürs „The Wolseley“, da es im preislichen Vergleich gut Abschnitt und auch die entsprechende Empfehlungen hatte. Unbedingt Reservieren! Man entscheidet sich für eine Teesorte und bekommt dazu die englischen Scones mit Butter und Konfitüre, diverse kleine Küchen und salzige Sandwiches. Noch die letzten Souvenirs gekauft und dann zurück ins Hotel ins trockene.

 

 

3. Tag

Am letzten Tag blieb uns nicht allzu viel Zeit. Wir fuhren zum Big Ben und dem entsprechendem Parlament. Das neugotische Gebäude ist sehr eindrücklich und detailreich. Besichtigungen von innen sind möglich, jedoch hatten wir für dies leider nicht genug Zeit. Mit vollem Handgepäck ging es zurück zum Flughafen. Da wir noch auf den Pilot warten mussten, landeten wir mit 1.5 Stunden verspätet wieder in Basel.

 

 

Genauere Infos zu den Sehenswürdigkeiten findest Du hier: Sehenswürdigkeiten London

 

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